Martina Rick

– geboren und aufgewachsen in Düren in NRW
– lebt mit ihrer Familie seit 1994 in Nordstemmen im Landkreis Hildesheim
– ab 2004 freischaffende Künstlerin
– 2014 Intiatorin Kunsthaus Nordstemmen
– seit 2014 Mitglied KUNST INTERNATIONAL e.V., Stuttgart
– 2015 Mitbegründerin des Kunstvereins Kunsthaus Nordstemmen e.V.
– seit 2018 Mitglied des KünstlerInnenvereinigung GEDOK e.V. Hannover/ Niedersachsen

Ausstellungen (Auszug):

2005 bis jetzt: Dauerausstellung Ameos-Klinik, Hildesheim
2009: „Galerie auf Zeit, Hildesheim
2009: Kunst- und Kulturverein Sarstedt e.V.
2010: Aufnahme in den Lions Club – Jahreskalender 2011 mit dem Werk „Pink flowers“
2011: Cäcilienstift , Harsum – Ausstellung mit Jürgen Graen
2012: Aufnahme in den Kunstkatalog „ars artis 2012“
2012: Kunstverein „Kunstraum Benther Berg“ e.V.
Ausstellung „Farbklang“,
2012: Kloster Brunshausen, Bad Gandersheim
2012: Kunstraum-Benther-Berg e.V. Gemeinschaftsausstellung: „Blaue Orte, Wasser“
2013: FZH Döhren, Hannover
2012: Swarzedz, Polen
2012: Galerie Berel, Burgdorf
2013: Rathaus Hildesheim, Bündnis gegen Depressionen
Ausstellung: „Was mich bewegt….“
2013: Galerie Semmer, Berlin
2014: Eröffnung vom „Kunsthaus Nordstemmen; KuNo“
mit Ausstellung „Aufbruch“
2014: „Vom Suchen und Finden“, Boesner Hannover
2015: „Kunstverzetzt“ Galerie Carlshöhe, in Eckernförde
2015: „SchichtWeise“ zusammen mit Prof. Dr. Andreas Spengler in der
Asklepios – Klinik, Göttingen
2015: „Werkschau“ Oberfinanzdirektion OFD Niedersachsen, in Hannover
2016: -„Meet and Greet“, Galerie Schepmann, Stuttgart
-„Zeichensetzen“, Rathaus Nordstemmen
2016/17: „S(ch)ichtweisen“, Galerie abstrakte Momente“, Dresden
2017: „Arte Sindelfingen 2017“, Kunstmesse Sindelfingen
2017: Galerie Q3, Sassnitz /Rügen
2018: „Positionen“, Galerie „Abstrakte Momente, Dresden
2018: „Rosen, Rüben und andere Gewächse“, Kunsthaus Nordstemmen e.V

Werke der Künstlerin

Die Künstlerin

Martina Rick — facettenreiche Acrylmalerei

Kunst ohne vom Künstler angestrebte Intention oder Titel — Martina Ricks Acrylmalerei erschließt sich dem Rezipienten nicht immer unmittelbar. Doch obwohl die Malerin partiell so wenig Anhaltspunkte zum Betrachten ihrer Werke gibt, sind diese weit von Bedeutungslosigkeit oder Leere entfernt; im Gegenteil. »Ich muss mich mit der Oberfläche beschäftigen, um in die Tiefe gehen zu können!«, lautet eine Grundphilosophie ihrer Malerei. Ergo überlässt sie es dem Betrachter, die Oberfläche ihrer Bilder anzusehen und Stück für Stück tiefere Sphären zu erkunden.

Die Rezeption erfolgt hierbei vollkommen individuell und losgelöst von Zwängen. Ein Weg, den Martina Rick in ihrem künstlerischen Schaffensprozess selbst geht. Spontan lässt sie sich von Farben und Inspirationen leiten, schafft so ausdrucksstarke, emotionale und dennoch farblich oft zurückhaltende Bilder voller situativer Impressionen und Passionen. Entsprechend ist ihre Acrylmalerei postmodern gekennzeichnet: selten figurativ, häufig abstrakt, mal farbenfroh, mal düster, aber stets intuitiv und relativ.

Schematisch und doch deutungsstark

Martina Rick klassifiziert ihre Werke eher schematisch denn tatsächlich thematisch. Sie subsummiert ihre Bilder in Kategorien wie »Sichtweise« oder auch »Was mich bewegt«, zelebriert so deren Subjektivität und Relativität, deklariert sie aber im selben Atemzug als schonungslos ehrlich. Ihr Schaffensprozess ist von einer permanenten Reflexion geprägt; das Bild in ihrem Inneren muss mit der realen Kreation übereinstimmen. Was der Rezipient letzten Endes darin sieht, überlässt sie vollständig ihm selbst.

Manches Werk kostet Martina Rick viel Kraft, Emotion und Zeit, andere dagegen sind leicht und strahlen pure Freude aus. Häufig arbeitet sich die Künstlerin in Schichten vorwärts, erstellt so haptisch Greifbares mit endlos vielen Facetten. Ihr Repertoire reicht dabei von Collagen über postmodern figurative Darstellungen bis hin zu klassisch modernen abstrakten Malereien. Sie arbeitet in ihrer Acrylmalerei gerne mit Metareferenzen, spaltet die Realität und alles Erfahrbare auf, setzt es erneut zusammen und schickt den Betrachter auf eine Reise, in der er weder vor Utopien noch Dystopien verschont bleibt.

Ihre Farbgebung bleibt dabei jedoch stets harmonisch, ihre Linienführung stark und klar. Auf diese Weise schafft es die in Düren geborene und mittlerweile in Nordstemmen lebende freischaffende Künstlerin, spannungsvolle Bilder voller situativer Impulse zu erzeugen, die trotz ihrer titellosen und wertefreien Darstellungsweise, eine Fülle an Deutungen und subjektiven Bedeutungen offerieren.